Ziele von Visual Merchandising

Die Kunden werden heute mit einer Vielzahl von Eindrücken konfrontiert. Vor allem dem Einzelhandel fällt es zunehmend schwer, Waren optimal zu verkaufen.
Visual Merchandising soll Verkäufern und Inhabern von Geschäften aufzeigen, wie Verkaufen wieder einfacher und leichter wird. Hierzu zählt in erster Linie die Gestaltung des Verkaufsraumes, aber auch die Dekoration der Schaufenster und die Warenauszeichnung. Das Ziel ist es, den Kunden zu einem Produkt zu lenken und seine Aufmerksamkeit zu erhalten. Der Kunde wird so unbewusst gelenkt.

Gestaltung von Schaufenstern

Visual Merchandising beginnt bereits bei der Gestaltung der Schaufenster. Waren und Dienstleistungen, die das jeweilige Geschäft anbietet, sollen zur Schau gestellt werden. Es ist jedoch nicht ausreichend, zum Beispiel nur ein Geschirr oder Kleidung auszustellen, sondern die Dekoration ist von entscheidender Bedeutung. Diese muss nicht nur jahreszeitlich angepasst sein, sondern auch die Käufergruppe entsprechend anziehen. Somit sollen Gefühle in einem Kunden geweckt werden, die für den Kauf des Produktes sprechen. Für den Verkauf von Bikinis sollte das Schaufenster daher sommerlich dekoriert sein, mit Sand, Wasserbällen und Taucherbrille. Dies weckt in jedem Kunden die Sehnsucht auf Urlaub und verstärkt den Willen zum Kauf.

Warenpräsentation im Supermarkt

Auch im Supermarkt spielt die Warenpräsentation eine entscheidende Rolle. Zwar werden hier fast nur Dinge des täglichen Bedarfs eingekauft, doch auch hier gibt es Unterschiede. Natürlich wollen die Inhaber des Supermarktes die Markenprodukte verkaufen. Diese so anzuordnen, damit sie jedem Kunden direkt ins Auge fallen, ist Visual Merchandising. Es ist erwiesen, das Kunden in der Regel die Produkte kaufen, die sich in Augenhöhe befinden. Auch müssen die Waren leicht erreichbar sein. Vor allem in die unteren Regale werden daher vornehmlich Waren gelegt, die von Billiganbietern stammen. Markenwaren findet sich daher immer in Reichweite und Sichtweite.